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Pressestimmen


Lokale und regionale Pressevertreter berichten seit Jahren über den Bayreuther Kinder- und Spatzenchor. Eine Auswahl an Pressestimmen der Bayreuther Lokalzeitung Nordbayerischer Kurier liefert einen guten Rückblick auf die letzten Jahre. 

Dornröschen Premiere


Nordbayerischer Kurier, 7./8.05.2011

Vorher müssen alle noch mal auf Klo
Kinder- und Spatzenchor probt für das Singspiel „Dornröschen“ - Premiere Ende mai – Märchenschloss entsteht im Garten
von Sandra Buchwald
Die über 100 jungen Akteure des Bayreuther Kinder- und Spatzenchor an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik fiebern der Premiere ihres neuen Stücks am 28. Mai entgegen. Mit Chorleiterin Gerti Richter studieren sie das Märchensingspiel „Dornröschen“ ein.
Seit Januar proben die Kinder im Alter von fünf bis elf Jahren ihr neues Stück mindestens einmal in der Woche. Die Solisten, etwa die Königin, kommen in der heißen Phase sogar viermal zum Üben.
Dass sich dabei ein professionelles Produktionsteam von der Kostümbildnerin über die Maske bis zum Regisseur um sie kümmert, finden die Kinder klasse. Theaterluft und jede Mege Teamgeist: Im Kinder- und Spatzenchor mitzusingen, ist ein Abenteuer.
„Was die Kinder hier mitkriegen, ist fantastisch“, erzählt Gerti Richter, die zum 29. Mal die Verantwortung für ein Projekt des Chors trägt. Die Kinder durften auch eine CD einspielen und haben diese Aufgabe unter dem Motto „nicht wackeln, nur singen“, professionell gemeistert.
Lampenfieber ist im Übrigen normal, sagt Co-Regisseurin Geli Rieß. Durch eine gewisse Routine vor den Vorstellungen könne man das aber gut in den Griff bekommen. Tinken ist nach dem Besuch bei der Maskenbildnerin nur mit Strohhalm erlaubt und vor der Aufführung müssen alle noch einmal aufs Klo. Feste Regeln seien nicht nur wichtig für den reibungslosen Ablauf, sondern gäben den Kindern auch Sicherheit.
Besonders freut es Gerti Richter und ihr Team, wenn sie beobachten, wie ihre Schützlinge in das Geschehen rund um die Bühne hineinwachsen, zunehmend auch Verantwortung für die Jüngeren übernehmen, und wie die Profis kleinere Ausfälle ihrer Kollegen gekonnt überspielen.
Bewegende Momente
Also gibt es neben der musikalischen Entwicklung auch eine persönliche? “Absolut“, nicken Richter und ihre Kollegin Geli Rieß. Vor allem, wenn man erleben dürfe, wie ein schüchternes Kind durch das Mitwirken im Chor mehr Selbstbewusstsein erlange, sei das etwad ganz Bewegendes. Wie eng der Zusammenhalt zwischen den Mitgliedern sei, zeigten vor allem zwei Dinge: der Kinderchorstammtisch der Ehemaligen und das sichtliche Bedauern derer, die aus Altersgründen ausscheiden müssen. „Die sind immer total traurig“, erählt Steffi Mielchen, die bei der Erstaufführung von Donrnröschen“ am 28. Mai auch eine Premiere erleben wird. Die Innenarchitektin und Mutter dreier Kinder, von denen zwei im Chor mitsingen und das dritte angemeldet ist, ist zwar seit Jahren dabei, wird aber zum ersten Mal für das Bühnenbild verantwortlich sein.
„Da stehen wahnsinnig viele Dinge auf der Bühne“, erzählt Mielchen, die in München bei der Bayerischen Staatsoper Erfahrung mit Bühnenbildern gesammelt hat, was alles geschreinert, gebastelt und genäht werden muss.
Das Bühnen bild entstehe in Zusammenrbeit mit dem für die Inszenierung zuständigen Regisseur Maximilian Ponader. Zuallererst im Kopf von Steffi Mielchen, dann auf ihren unzähligen Zeichnungen und Konstruktionsplänen, die die Grundlage für das aus eifrigen Eltern bestehende Arbeitsteam bildeten.
„Ab Januar wird dann drauflosgebaut.“ Mielchen verrät schmunzelnd, dass ein Teil des Bühnenbilds in ihrem Garten gefertigt worden sei. Unter den neugierigen Blicken von vorübergehenden Passanten seien tennisballgroße Erdbeeren, eine überdimensionale Geburtstagstorte, neonfarene Blattläuse und die Teile des sechs Meter großen Märchenschlosses entstanden.
Urige Zeitmaschine
Auch das wichtigste Utensil des Märchens stammt aus der Zeichenfeder von Steffi Mielchen: Die urige Zeitmaschine, die den hundertjährigen Schlaf Dornröschens begleitet. Wochenlang hatten die Mütter die Abende zu Hause mit Basteln verbracht: Rund 2000 Krepprosen habe man für die 30 Rosenbüsche des Schlossparks und einen märchenhaften Rosenvorhang benötigt.
Wer neugierig auf das liebevoll gestaltete Bühnenbild und die 100 kleinen Künstler geworden ist und eine der begehrten Karten für das Märchensingspiel ergattern möchte, sollte sich lieber beeilen, rät Gerti Richter: Der Vorverkauf an der Theaterkasse in der Opernstraße beginne am kommenden Montag. Dass der Kinder- und Spatzenchor einen enormen Beitrag zur Kinderkultur in Bayreuth leistet, hat sich herumgesprochen. Die Warteliste für einen Platz in einer der drei Gruppen ist lang, weiß Gerti Richter. Wer aber vermute, dass ein Vorsingen Voraussetzung zum Mitmachen sei, liege falsch: „Hier kommt jeder rein.“ Aufgenommen werde nach Reihenfolge der Anmeldungen. Was dazu führe, dass manche Kinder gleich nach der Geburt angemeldet werden.
(Nordbayerischer Kurier, 7./8.05.2011)


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