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Pressestimmen


Lokale und regionale Pressevertreter berichten seit Jahren über den Bayreuther Kinder- und Spatzenchor. Eine Auswahl an Pressestimmen der Bayreuther Lokalzeitung Nordbayerischer Kurier liefert einen guten Rückblick auf die letzten Jahre. 

Spatzen singen mit dem Sams


Nordbayerischer Kurier, 25.05.2012

Spatzen singen mit dem Sams
Kinder- und Spatzenchor präsentiert am 16. Juni Musical

von Amelie Wollny

Es liegt ganz schön viel Arbeit hinter ihnen. Wochenlang haben die 102 Protagonisten des Bayreuther Kinder- und Spatzenchors und die ehrenamtlichen Organisatoren in ihrer Freizeit geprobt: singen, tanzen, sich verkleiden und üben, üben, üben stand auf dem Programm. Endlich – an einem Samstag, das passt gut – können die Fünf- bis Elfjährigen auf der Bühne ihr Musical aufführen: „Eine Woche voller Samstage“.
Dass es bis dahin ein weiter Weg mit viel Arbeit ist, merkt momentan die Studentin Maria Trottmann. Als Praktikantin unterstützt sie seit Januar die Vorbereitungen. Schnell wurde ihr klar, was für ein riesiger organisatorischer Akt das Kindermusical ist, sagt sie: „Aber man merkt, dass hier alles funktioniert und alle Spaß haben.“ Das liegt zum Großteil an der langjährigen Vertrautheit und dem Einsatz der 13 Frauen, die das Großprojekt jedes Jahr gemeinsam ehrenamtlich stemmen: Es müssen Kostüme geschneidert, Bühnenbilder erschaffen, Lieder mit den Spatzen eingeübt, die szenischen Stücke mit den Solisten einstudiert, die Arbeit hinter der Bühne abgestimmt und Kuchen gebacken werden – die Praktikantin schnuppert in alle diese Bereiche hinein.
„Wir haben eine tolle Gemeinschaft, wir helfen einander. Jeder weiß, was er zu tun hat“, nennt Gerti Richter, Leiterin des Chors, das Erfolgsrezept. Wichtig ist auch, dass jeder Einzelne das Gefühl hat, für das Gelingen des Projekts wichtig zu sein: „Jeder soll das Gefühl haben: Ohne dich würde das Ganze nicht funktionieren. Wir trauen einander sehr viel zu, gerade auch den Kindern und Jugendlichen. Ein 13- und ein 15-Jähriger sind zum Beispiel für das Licht zuständig, das ist sehr wichtig und viel Verantwortung, ohne sie würde das gesamte Projekt nicht funktioniern.“
Das entspricht dem Konzept der Musikpädagogin Richter: „Natürlich werden die Kinder im Gesang  und Schauspiel unterrichtet. Daneben sollen sie aber noch mehr mitnehmen, etwas fürs Leben: Verantwortungsbewusstsein, Teamfähigkeit, Interesse an Kultur und Musik, Selbstbewusstsein – da kriegt man eine Gänsehaut, wenn so ein kleines, süßes Ding plötzlich ganz mutig auf der Bühne steht.“
Dass das Konzept aufgeht, hat Praktikantin Trottmann bereits festgestellt. Begeistert und beeindruckt berichtet sie von der Leistungsfähigkeit der Kinder: „Ich bin wirklich geplättet und überrascht, wie viel Talent in den Kindern steckt und wie schnell sie sich entwickeln. Schon vor ein paar Wochen waren wir so weit, dass wir bis zu Premiere nur noch an Feinheiten feilen müssen.“
Gelernt hat die Lehramtsstudentin in ihrem Praktikum auch, dass Filmklappen die Kinder begeistern, Kostüme sie motivieren und hinter der Bühne Namensschilder für alle aus Sicht der Kleinen absolut notwendig sind – wichtige Erkenntnisse für ihren zukünftigen Arbeitsplatz.
Auf die Premiere ist sie schon sehr gespannt. Was genau die Zuschauer bei der Aufführung im Zentrum erwarten wird, weiß selbst die Leiterin Richter nicht: „Keine Ahnung, was bei den Proben noch herauskommt – das ist doch das Schöne an der Arbeit mit Kindern.“
(Nordbayerischer Kurier, 25. 05. 2012)

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