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Pressestimmen


Lokale und regionale Pressevertreter berichten seit Jahren über den Bayreuther Kinder- und Spatzenchor. Eine Auswahl an Pressestimmen der Bayreuther Lokalzeitung Nordbayerischer Kurier liefert einen guten Rückblick auf die letzten Jahre. 

Ein toller Sams-Tag


Nodbayerischer Kurier, 18.06.2012

Ein toller Sams-Tag
Musical des Kinder- und Spatzenchors im Zentrum
von Amelie Wollny
Ein wenig neidisch dürften die großen und kleinen Gäste nach der Vorstellung „Eine Woche voller Samstage“ des Bayreuther Kinder- und Spatzenchor an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik im Zentrum schon gewesen sein: die Kleinen, weil das Sams besser reimt als jeder Rapper, schneller rechnet als jeder Taschenrechner und fast nie in die Schule muss. Und die Großen, weil das Sams den ganzen Tag nur das macht, was es will, und den Leuten einfach sagt, was es von ihnen hält.
Herrn Taschenbier (Marvin Mielchen) selbst war gar nicht klar, was das ist, was da auf ihn zukam: nach einem Montag mit Mohn von Herr Mohn, einem Dienstag mit ganz normalem Dienst, einem Mittwoch, der wie üblich in der Mitte der Woche lag, einem Donnerstag mit Donner und einem Freitag, an dem er freibekam. Aber er kombinierte schnell, dass es wohl ein Sams (wie eine Große: Alena Blahuschek) sein müsse, schließlich ist Samstag. Eigentlich passen das dreiste Sams und der verklemmte Herr Taschenbier gar nicht zusammen – dem Sams ist das egal, es hat beschlossen, dass Herr Taschenbier für eine Woche sein Vater sein wird, komme, was wolle. Erst versucht Herr Taschenbier, das seltsame Rüsseltier loszuwerden – ohne Erfolg. Dann will er es ankleiden und in die Schule schicken. Und als er am Freitag versteht, was das mit dem Punkten im Gesicht des Sams auf sich hat, ist es zu spät – am Samstag muss das Sams wieder gehen, das ist einfach so.
Die kleinen und großen Gäste im ausverkauften Zentrum hatten viel zu lachen, zu staunen, zu bewundern, aber auch nachzudenken. Dank des Sams, das zeigt, wie absurd das Verhalten von Erwachsenen manchmal sein kann. Zu bestaunen war das beeindruckende Zirkus-Bühnenbild von Steffi Mielchen und die perfekt choreographierten Gesangs- und Tanzeinlagen der bis zu 100 Kinder. Bewundernswert war die Professionalität der zum Teil wirklich noch sehr kleinen Darsteller und Helfer. Und ins Grübeln dürften die meisten Erwachsenen gekommen sein, als Herr Taschenbier über seinen vorletzten Wunsch sinniert: Geld? Davon habe er doch nichts, wenn er krank wird, wirft das Sams ein. Gesundheit? Und wenn er dann alleine im Altersheim sitzt?
Bei der Aufführung von Gerti Richter (übrigens ihre 30. Produktion) konnte jeder etwas lernen: Die kleinen Darsteller, dass sich Arbeit auszahlt – in tosendem Applaus. Und die Zuschauer, dass es ab und zu gar nicht so schlecht wäre, ein wenig wie das Sams zu denken und zu handeln.
(Nordbayerischer Kurier, 18. 06. 2012)

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