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Pressestimmen


Lokale und regionale Pressevertreter berichten seit Jahren über den Bayreuther Kinder- und Spatzenchor. Eine Auswahl an Pressestimmen der Bayreuther Lokalzeitung Nordbayerischer Kurier liefert einen guten Rückblick auf die letzten Jahre. 

Nehmt Platz in der Arche


Nordbayerischer Kurier, 4. November 2016




Nehmt Platz in der Arche

Spatzen- und Kinderchor führt ein Kinder-Oratorium auf


Von Ulrike Sommerer

Die Arche ist abfahrbereit! Seid ihr dabei? Könnt ihr euch retten, aus den Fluten und wollt ihr es überhaupt? Achtung, es geht los:

Gott regte sich fürchterlich über die bösen Menschen auf und beschloss, es regnen zu lassen, damit alle umkommen. Alle. Bis auf eine Familie: Die Familie von Noah. Ihm sagte Gott, dass er eine Arche bauen soll, ein riesengroßes Schiff. Auf diese Arche sollte er mit seiner Familie in Sicherheit sein. Außerdem sollte Noah von jeder Tierart ein Männchen und ein Weibchen mitnehmen. Als die Arche fertig war und alle, die sollten, an Bord waren, begann es zu regnen. 40 Tage und 40 Nächte lang regnete und regnete es. Alle ertranken. Aber Noah und seine Familie waren sicher. Als alles vorbei war, gingen sie an Land. Und Gott schickte einen Regenbogen als Versprechen, dass so eine Flut nie wieder kommen wird. Stopp. Das ist doch eine alte Geschichte!

Diese Geschichte aus der Bibel kennen sicher viele Kinder. Die Kinder des Bayreuther Kinder- und Spatzenchores an der Hochschule für evangelische Kirchenmusik erzählen sie euch bald mit ganz viel Musik. Allerdings so, dass die Geschichte auch in die heutige Zeit passt. Die Flut heute ist kein Wasser, sondern das Einkaufsverhalten der Menschen. Wir ertrinken im Konsum und in Dingen. Deshalb wird eine Arche gebaut. Auf die darf jeder, der friedlich ist. Das erklärt Gerti Richter. Sie leitet den Chor. Und sie hat zusammen mit Geli Rieß, Tanja Wagner und dem Pfarrer Wolfgang Böhm eine Idee umgesetzt. Das Archenspiel (so heißt jetzt die Geschichte um die Arche) wird als Oratorium erzählt. Ora- was!?

Ein Theater ohne Spiel aber mit viel Musik

Oratorium. Das ist ein Wort aus der Musik und es bedeutet so etwas wie „musikalische Erzählung“. Anders als bei einem Musical oder Theater, wird die Geschichte also nicht gespielt, sondern vorgesungen. Auch wenn nicht gespielt wird, zu sehen gibt es doch etwas: Licht. Das wird auf eine Leinwand aus Kindern gestrahlt. Denn die Kinder werden weiße Oberteile tragen und so wie eine Leinwand wirken. Und mit Stoff soll der Bug eines Schiffes in die Kirche gespannt werden. 60 Scheinwerfer, die in der ganzen Kirche verteilt sind, werden dann für besonderes Licht sorgen.

Da es so ein Kinder-Oratorium nicht gibt, vor allem keines, das zum Bayreuther Kinderchor passt, wurde einfach eines geschrieben. Maximilan Ponader hat den Text (und das Regenbogenlied der Spatzenchorkinder) geschrieben, die Lieder haben Karsten Leykam und Marko Zdralek komponiert. Damit auch ein Orchester mitspielen kann, hat Kushtrim Gashi Noten für Orchester geschrieben. Das passiert alles im Hintergrund. Bei der Aufführung machen dann die Chorkinder mit. Außerdem ein Orchester, das leitet Nicolaus Richter. Und Jugendliche, die einmal im Kinderchor gesungen haben, treten auch mit auf. Insgesamt 110 Kinder werden bei diesem Archenspiel singen. Der Spatzen- und Kinderchor ist ja Profi bei Aufführungen. Doch wenn die Chöre im Sommer ihr Musical zeigen, haben sie ganz viel Zeit, alles einzustudieren. Diesmal musste alles schneller gehen, erklärt Gerti Richter. Deshalb haben die Kinder die Texte auch nicht auswendig gelernt. Dafür hat die Zeit einfach nicht gereicht. Schließlich wird erst seit den Sommerferien geprobt.

Wann und wo und wie und was

Das Archenspiel ist am 12. und 13. November, jeweils um 17 Uhr in der Stadtkirche Bayreuth zu sehen. Das Oratorium dauert etwa eine Stunde. Es ist für Kinder ab Vorschulalter geeignet. Karten gibt es an der Theaterkasse. Es gibt vergünstigte Karten auf Plätzen, die in den Seitenschiffen der Kirche sind. Was vorne passiert, wird dorthin allerdings auf eine Leinwand übertragen. So sieht man auch dort gut, was los ist.


Nordbayerischer Kurier vom Freitag, 4. November 2016, Seite 33

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